“Let’s talk about photographs”
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1. What is this blog about? / Worum geht es in diesem Blog?
EN: Most posts on this blog are in-depth interviews with photographers and other people from the photo scene. In addition, it features articles on photobooks and thoughts on photography.
DE: Die meisten Beiträge in diesem Blog sind ausführliche Interviews mit Fotografinnen und Fotografen und anderen Menschen aus der Foto-Szene. Dazu kommen Texte über Fotobücher und Gedanken zur Fotografie.2. Who is Thomas Berlin? / Wer ist Thomas Berlin?
EN: Thomas Berlin is a photographer based near Frankfurt, Germany. He works on self-initiated projects, among them portraits and still lifes, shown as photobooks and fine art prints, and conducts the interviews on this blog himself.
DE: Thomas Berlin ist Fotograf aus dem Raum Frankfurt. Er arbeitet an freien Projekten, darunter Porträts und Stillleben, die er als Fotobücher und Fine-Art-Prints zeigt, und führt die Interviews in diesem Blog selbst.3. What does Thomas Berlin’s photographic practice consist of? / Woraus besteht die fotografische Praxis von Thomas Berlin?
EN: Taking photographs, looking at photography in books and exhibitions, discussing photography and writing about it, including on this blog.
DE: Aus dem Fotografieren, dem Ansehen von Fotografie in Büchern und Ausstellungen, dem Gespräch über Fotografie und dem Schreiben, unter anderem in diesem Blog.4. Which camera equipment does Thomas Berlin use? / Mit welcher Ausrüstung fotografiert Thomas Berlin?
EN: He regards camera equipment as a tool, not a religion. Depending on the photographic task and his mood, he shoots both digitally and on film.
DE: Er betrachtet Kameraausrüstung als Werkzeug und nicht als Religion. Je nach fotografischer Aufgabe und Stimmung fotografiert er sowohl digital als auch analog.5. Which photographers have been interviewed? / Welche Fotografen wurden interviewt?
EN: Among others Vincent Peters, Platon, Erwin Olaf, Jessica Backhaus, Kim Weston, Phil Sharp and Stefan Rappo. Thomas Berlin chooses his interview partners himself, according to his own interests.
DE: Unter anderem Vincent Peters, Platon, Erwin Olaf, Jessica Backhaus, Kim Weston, Phil Sharp und Stefan Rappo. Thomas Berlin wählt seine Gesprächspartner selbst nach eigenem Interesse aus.6. Are there interviews with other people from the photo scene? / Gibt es auch Interviews mit anderen Menschen aus der Foto-Szene?
EN: Yes. Besides photographers, the blog features conversations with other people from the photo scene, for example Wolfgang Zurborn on the topic of photobooks.
DE: Ja. Neben Fotografen kommen auch andere Menschen aus der Foto-Szene zu Wort, zum Beispiel Wolfgang Zurborn zum Thema Fotobuch.7. In which language are the posts published? / In welcher Sprache erscheinen die Beiträge?
EN: In English or German. Interviews are published in English if the interviewee does not speak German, otherwise in German. Many of them are long-form conversations.
DE: Auf Englisch oder Deutsch. Interviews erscheinen auf Englisch, wenn der Gesprächspartner kein Deutsch spricht, sonst auf Deutsch. Viele sind lange, ausführliche Gespräche.8. Are the interviews also published in print? / Erscheinen die Interviews auch gedruckt?
EN: Some interviews are also published in printed magazines.
DE: Einige Interviews erscheinen zusätzlich in gedruckten Magazinen.9. How do I find out about new interviews? / Wie erfahre ich von neuen Interviews?
EN: New interviews are announced on LinkedIn and on Instagram (@thomasberlinphoto).
DE: Neue Interviews kündige ich auf LinkedIn und auf Instagram (@thomasberlinphoto) an.10. Can I quote or share an interview? / Darf ich ein Interview zitieren oder weitergeben?
EN: Short quotes with a link to the original are welcome. Please ask before republishing an interview in full.
DE: Kurze Zitate mit Link auf das Original sind willkommen. Bitte frag vor einer vollständigen Veröffentlichung nach.
Artist Zines – Warum manche Bilder ihren eigenen Weg gehen dürfen
Nicht jede fotografische Arbeit muss zu einem Fotobuch werden. Manche Ideen bleiben bewusst kleiner, offener und experimenteller. Warum ich künftig Artist Zines veröffentliche. Und weshalb die ersten Exemplare ausschließlich durch persönliche Begegnungen ihren Weg in die Welt finden.
Fotografie sammeln
Warum kaufen Menschen Fotografien? Oft nicht aus strategischen Gründen, sondern weil ein Bild berührt, einen Raum verändert und Teil des eigenen Alltags werden soll. Ein persönlicher Text über das Sammeln, Leben mit Bildern und den Anfang einer eigenen Sammlung.
Fred Stein: From Displaced Lawyer to Photographer of Exile
From displaced lawyer to photographer of exile: Fred Stein was forced to leave Germany in 1933 as a Jew and socialist. In Paris, and later in New York, he found a new language through the camera — on the streets, within the émigré community, and in portraits of some of the major intellectual figures of the 20th century. In conversation with Thomas Berlin, his son Peter Stein reflects on how his father encountered people, why his images feel so direct and unpretentious, and why his work remains relevant today.
“Shadows aren’t ‚nothingness’…” - Photographer Yasuhiro Ogawa in conversation with Thomas Berlin
The Japanese photographer Yasuhiro Ogawa speaks with Thomas Berlin about photography as an approach to an imaginary land, about intuitive seeing, walking as a form of perception, and the particular power of shadow, silence, and ambiguity. A conversation about images that resist any clear-cut explanation and derive their depth precisely from that resistance.
Warum mir das Fotobuch wichtig ist
Das Fotobuch ist für mich weit mehr als ein Träger von Bildern. Es schafft einen Raum für Präsenz, Rhythmus und Konzentration, den digitale Bildwelten kaum bieten. Warum ich an dieses Medium glaube, welche Rolle Selfpublishing dabei spielt, was andere Fotobuchautoren darüber sagen und mit welcher Haltung mein neues Fotobuch IN BETWEEN entstanden ist, erzähle ich in diesem Essay.
„Abstraktion öffnet einen Raum für die eigene Vorstellungskraft.“ - Die Fotografin Jessica Backhaus im Gespräch mit Thomas Berlin
Jessica Backhaus gehört zu den markanten Stimmen der zeitgenössischen Fotografie. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Figuration und Abstraktion, zwischen Beobachtung und Konstruktion, zwischen Materialität und fotografischer Transformation. Im Dialog mit Thomas Berlin spricht sie über ihre fotografische Haltung, Bücher als sinnliche Objekte, über Papier als künstlerisches Material, über Intuition und Kontrolle, über Resonanz beim Publikum und über eine prägende Freundschaft.
SCHWARZWEISS MAGAZIN: Meine Veröffentlichung – ein Blick dahinter
Meine Veröffentlichung im SCHWARZWEISS MAGAZIN #170 war ein Anlass, genauer hinzuschauen: Warum entscheidet man sich heute für Schwarzweiß? Wie entsteht eine Magazinserie aus einem größeren Portfolio? Und welche Rolle kann Print noch spielen, wenn Aufmerksamkeit zur Währung geworden ist? In diesem Blogpost berichte ich von meinem Dialog mit Chefredakteur Patrick Brakowsky über Haltung, Auswahl, Cover-Entscheidungen und die besondere Ruhe, die Schwarzweiß entfalten kann.
„Wenn ich ein Bild zeige, wird aus einem abstrakten Begriff plötzlich ein Mensch.“ - Oliver Wendlandt / Stiftungsleiter Dein Sternenkind im Gespräch mit Thomas Berlin
Wenn Eltern ihr Kind rund um die Geburt verlieren, ist das ein unfassbarer Moment. Ein Foto kann nichts ungeschehen machen – aber es kann sichtbar halten, dass dieses Kind da war. Oliver Wendlandt, Stiftung Dein Sternenkind, erzählt im Interview, warum Sternenkinder-Fotografie für viele Familien zu einem wichtigen Erinnerungsanker wird und oft auch hilft, mit dem Umfeld umzugehen. Er erklärt, wie Einsätze organisiert werden, welche Haltung und Fähigkeiten ehrenamtliche Sternenkinder-Fotografen mitbringen, welche ethischen Leitplanken gelten – und wie sie mitfühlen, ohne auszubrennen. Ein Gespräch über stille Bilder, Trost und große Verantwortung.
„KI kennt nur Oberfläche. Fotografie kennt Biografie.“ - Der Fotograf Vincent Peters im Gespräch mit Thomas Berlin
Ein Gespräch über KI und die zeitlosen Grundlagen der Fotografie. Vincent Peters erklärt, warum der Weg zum Bild lange vor dem Auslösen beginnt – und weshalb Fehler, Unschärfe und Kontrollverlust für ihn Ausdruck kreativer Freiheit sind. Im Gespräch mit Thomas Berlin geht es um analoge Hirsche statt perfekter Prompts, um The Family of Man, Avedon, Brassaï, Hollywood-Licht und um die Frage, was ein Bild in Zeiten ständiger Simulation überhaupt noch bedeutet. Ein intensiver Blick auf die Essenz der Fotografie.
„Curiosity—not judgment“ - Photographer Platon in conversation with Thomas Berlin
From presidents and dictators to unknown defenders of human rights — photographer Platon has faced them all through. His portraits of power are iconic. Yet lies another body of work — one that centers on dignity, courage, and the universal language of humanity.
In his conversation with Thomas Berlin, Platon reflects on his journey from media insider to social documentarian, amplifying the voices of the unheard. What emerges is a portrait of an artist who believes in curiosity over judgment.
„Connection is the point“ - Photographer Kim Weston in conversation with Thomas Berlin
Kim Weston carries on the photographic legacy of his grandfather, Edward Weston, an icon of American photography, while breaking free to follow his own vision. In conversation with Thomas Berlin, Kim discusses intuition, vulnerability, and the essence of art—a journey through the darkroom, the studio, and the philosophy of life.
„Der Druck kam mit den Likes. Aber am Ende muss ich mit den Bildern leben.“ - Der Fotograf Jörg Nicht im Gespräch mit Thomas Berlin
Jörg Nicht gehört zu den bekanntesten deutschen Fotografen auf Instagram. Über eine halbe Million Menschen folgen seinen urbanen Szenen, Reisebildern und Alltagsmomenten. Mit Thomas Berlin spricht er über die Brüche hinter den scheinbar schönen Bildern, den Einfluss von Algorithmen auf unsere Sehgewohnheiten und warum für ihn Prints wichtig sind.
Likes oder Nähe – was zählt bei Fotos wirklich?
Fotografen nutzen Social Media, sehen aber die eigene Website und Ausstellungen als bessere Präsentationsformen. Aber wo bleibt der echte Austausch? Ein Plädoyer für den Wert kleiner, persönlicher Runden.
„Mein Aufwand gilt dem echten Moment, nicht der nachträglichen digitalen Bearbeitung.“ Der Fotograf J. Konrad Schmidt im Gespräch mit Thomas Berlin
J. Konrad Schmidt ist professioneller Fotograf aus Berlin, der für internationale Kunden arbeitet. Wir sprachen in einem sehr persönlichen und intensiven Gespräch u.a. über fotografische Vorbilder, berufliche Herausforderungen und die freien Arbeiten für seine Bücher “Hotel Noir” und „Hotel Noir II”.
Wenn die Software ein Weltbild vertritt
Eigentlich wollte ich nur schmunzelnd festhalten, wie stark Algorithmen inzwischen meinen Fotoalltag beeinflussen. Doch je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr wurde daraus ein Thema von Kultur und Macht. Und ich erinnerte mich an Antonio Gramsci, den ich in meiner Jugend mal gelesen hatte. So wurde dieser Text am Ende ganz anders, als ursprünglich gedacht.
„No manipulation. Just presence.“ - Photographer Phil Sharp in conversation with Thomas Berlin
Phil Sharp is a London-based photographer known for his portraits of quiet intensity. In our in-depth conversation, we explored his unique approach to portraiture, how he connects with the people in front of his camera, his technical process, and much more.
„Sehen statt bedeuten wollen“ – Wolfgang Zurborn im Gespräch mit Thomas Berlin über die Kraft des Fotobuchs
Wolfgang Zurborn gehört zu den prägenden Stimmen der deutschen Fotobuchkultur. Im Interview mit Thomas Berlin spricht er über die Magie des Fotobuch-Editing und die Fallstricke konzeptueller Strenge. Ein leidenschaftliches Plädoyer für das Sehen als Haltung – jenseits von Dogmen und Themenzwang.
„Table Talks“ – Wenn ein Tisch zum Ort der Begegnung wird
Ein Tisch. Zwei Menschen. Ein Moment. Das fotografische Projekt „Table Talks“ sucht die Tiefe in der Einfachheit.
"Free Spirit" - Rezension des neuen Buches von Stefan Rappo
Mit „Free Spirit“ veröffentlicht der renommierte Fotograf Stefan Rappo ein eindrucksvolles künstlerisches Statement, das weit über klassische Aktfotografie hinausgeht. Auch bekannt als langjähriger Assistent von Peter Lindbergh, stellt er ein ungewöhnliches Fotobuch vor, bei dem sich drei bekannte Fotomodelle in ganz besonderer Weise einbringen.
An ending that is also a beginning - My photo book "On Every New Day" is completely sold out
The end! – and full of gratitude. One chapter ends, a new one begins. My photo book has found its way – into many hands, shelves, and minds. It's completely sold. Read the new blog post to find out why there won't be a reprint, what photo books mean to me, and what I'm especially grateful for.