“Shadows aren’t ‚nothingness’…” - Photographer Yasuhiro Ogawa in conversation with Thomas Berlin
The Japanese photographer Yasuhiro Ogawa speaks with Thomas Berlin about photography as an approach to an imaginary land, about intuitive seeing, walking as a form of perception, and the particular power of shadow, silence, and ambiguity. A conversation about images that resist any clear-cut explanation and derive their depth precisely from that resistance.
Warum mir das Fotobuch wichtig ist
Das Fotobuch ist für mich weit mehr als ein Träger von Bildern. Es schafft einen Raum für Präsenz, Rhythmus und Konzentration, den digitale Bildwelten kaum bieten. Warum ich an dieses Medium glaube, welche Rolle Selfpublishing dabei spielt, was andere Fotobuchautoren darüber sagen und mit welcher Haltung mein neues Fotobuch IN BETWEEN entstanden ist, erzähle ich in diesem Essay.
„Abstraktion öffnet einen Raum für die eigene Vorstellungskraft.“ - Die Fotografin Jessica Backhaus im Gespräch mit Thomas Berlin
Jessica Backhaus gehört zu den markanten Stimmen der zeitgenössischen Fotografie. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Figuration und Abstraktion, zwischen Beobachtung und Konstruktion, zwischen Materialität und fotografischer Transformation. Im Dialog mit Thomas Berlin spricht sie über ihre fotografische Haltung, Bücher als sinnliche Objekte, über Papier als künstlerisches Material, über Intuition und Kontrolle, über Resonanz beim Publikum und über eine prägende Freundschaft.
SCHWARZWEISS MAGAZIN: Meine Veröffentlichung – ein Blick dahinter
Meine Veröffentlichung im SCHWARZWEISS MAGAZIN #170 war ein Anlass, genauer hinzuschauen: Warum entscheidet man sich heute für Schwarzweiß? Wie entsteht eine Magazinserie aus einem größeren Portfolio? Und welche Rolle kann Print noch spielen, wenn Aufmerksamkeit zur Währung geworden ist? In diesem Blogpost berichte ich von meinem Dialog mit Chefredakteur Patrick Brakowsky über Haltung, Auswahl, Cover-Entscheidungen und die besondere Ruhe, die Schwarzweiß entfalten kann.
„Wenn ich ein Bild zeige, wird aus einem abstrakten Begriff plötzlich ein Mensch.“ - Oliver Wendlandt / Stiftungsleiter Dein Sternenkind im Gespräch mit Thomas Berlin
Wenn Eltern ihr Kind rund um die Geburt verlieren, ist das ein unfassbarer Moment. Ein Foto kann nichts ungeschehen machen – aber es kann sichtbar halten, dass dieses Kind da war. Oliver Wendlandt, Stiftung Dein Sternenkind, erzählt im Interview, warum Sternenkinder-Fotografie für viele Familien zu einem wichtigen Erinnerungsanker wird und oft auch hilft, mit dem Umfeld umzugehen. Er erklärt, wie Einsätze organisiert werden, welche Haltung und Fähigkeiten ehrenamtliche Sternenkinder-Fotografen mitbringen, welche ethischen Leitplanken gelten – und wie sie mitfühlen, ohne auszubrennen. Ein Gespräch über stille Bilder, Trost und große Verantwortung.